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Adolf Mödl begann seinen beruflichen Werdegang 1950 im großväterlichen Betrieb in der [[Luitpoldstraße]] 14 in Weißenburg. 1957 legte er die Meisterprüfung im Konditorhandwerk ab. Anschließend sammelte er berufliche Erfahrungen in Basel, Bern, Düsseldorf und Norwegen, ehe er zusammen mit seiner Frau Christa, geb. Lindner, das ''Café Pflaumer'' als Familienbetrieb übernahm. Der Ehe entstammt ein Sohn (Michael).
 
Adolf Mödl begann seinen beruflichen Werdegang 1950 im großväterlichen Betrieb in der [[Luitpoldstraße]] 14 in Weißenburg. 1957 legte er die Meisterprüfung im Konditorhandwerk ab. Anschließend sammelte er berufliche Erfahrungen in Basel, Bern, Düsseldorf und Norwegen, ehe er zusammen mit seiner Frau Christa, geb. Lindner, das ''Café Pflaumer'' als Familienbetrieb übernahm. Der Ehe entstammt ein Sohn (Michael).
  
1959 trat Adolf Mödl in die [[FDP-Ortsverband Weißenburg|FDP]] ein. Sein Bruder [[Gustav Mödl]] war Lehrer am hiesigen [[Werner-von-Siemens-Gymnasium]], FDP-Stadt- und Kreisrat und engagierter Heimatforscher. 1972 wurde Adolf Mödl erstmals in den [[Stadtratswahl Weißenburg|Stadtrat]] gewählt und gehörte diesem 30 Jahre lang an, ehe er nach fünf Wahlperioden nicht mehr antrat. In dieser Zeit unter den Oberbürgermeistern Dr. [[Günther Zwanzig]] und [[Reinhard Schwirzer]] trug er zu vielen wichtigen Entscheidungen bei und hat so das Stadtgeschehen wesentlich mitgeprägt.     
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1959 trat Adolf Mödl in die [[FDP-Ortsverband Weißenburg|FDP]] ein. Sein Bruder [[Gustav Mödl]] war Lehrer am hiesigen [[Werner-von-Siemens-Gymnasium]], FDP-Stadt- und Kreisrat und engagierter Heimatforscher. 1972 wurde Adolf Mödl erstmals in den [[Stadtratswahl Weißenburg|Stadtrat]] gewählt und gehörte diesem 30 Jahre lang an, ehe er nach fünf Wahlperioden nicht mehr antrat. In dieser Zeit unter den Oberbürgermeistern Dr. [[Günter Zwanzig]] und [[Reinhard Schwirzer]] trug er zu vielen wichtigen Entscheidungen bei und hat so das Stadtgeschehen wesentlich mitgeprägt.     
  
 
Darüber hinaus führte er nach dem plötzlichen Tod seines Vorgängers Hans Lochner die Geschäfte der Bäko-Genossenschaft weiter und erreichte schließlich die Fusion mit der Bäko Nürnberg. Als Verfechter des Genossenschaftsgedankens war er auch im Aufsichtsrat der Volksbank in Weißenburg tätig.
 
Darüber hinaus führte er nach dem plötzlichen Tod seines Vorgängers Hans Lochner die Geschäfte der Bäko-Genossenschaft weiter und erreichte schließlich die Fusion mit der Bäko Nürnberg. Als Verfechter des Genossenschaftsgedankens war er auch im Aufsichtsrat der Volksbank in Weißenburg tätig.
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== Quellen ==
 
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* HEUBECK, Rainer: "Adolf Mödl wird morgen 80": Weißenburger Tagblatt vom 12./13. September 2015
  
HEUBECK, Rainer: "Adolf Mödl wird morgen 80": Weißenburger Tagblatt vom 12./13. September 2015
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Aktuelle Version vom 28. Mai 2016, 00:12 Uhr

Adolf Mödl

Adolf Mödl (* 13. September 1935 in Weißenburg) ist Konditormeister, ehemaliger Weißenburger Lokalpolitiker und bringt sich vielseitig in das öffentliche Leben ein.

Leben und Wirken

Adolf Mödl begann seinen beruflichen Werdegang 1950 im großväterlichen Betrieb in der Luitpoldstraße 14 in Weißenburg. 1957 legte er die Meisterprüfung im Konditorhandwerk ab. Anschließend sammelte er berufliche Erfahrungen in Basel, Bern, Düsseldorf und Norwegen, ehe er zusammen mit seiner Frau Christa, geb. Lindner, das Café Pflaumer als Familienbetrieb übernahm. Der Ehe entstammt ein Sohn (Michael).

1959 trat Adolf Mödl in die FDP ein. Sein Bruder Gustav Mödl war Lehrer am hiesigen Werner-von-Siemens-Gymnasium, FDP-Stadt- und Kreisrat und engagierter Heimatforscher. 1972 wurde Adolf Mödl erstmals in den Stadtrat gewählt und gehörte diesem 30 Jahre lang an, ehe er nach fünf Wahlperioden nicht mehr antrat. In dieser Zeit unter den Oberbürgermeistern Dr. Günter Zwanzig und Reinhard Schwirzer trug er zu vielen wichtigen Entscheidungen bei und hat so das Stadtgeschehen wesentlich mitgeprägt.

Darüber hinaus führte er nach dem plötzlichen Tod seines Vorgängers Hans Lochner die Geschäfte der Bäko-Genossenschaft weiter und erreichte schließlich die Fusion mit der Bäko Nürnberg. Als Verfechter des Genossenschaftsgedankens war er auch im Aufsichtsrat der Volksbank in Weißenburg tätig.

Nach seinem Ruhestand ging Adolf Mödl nach Jerusalem und unterrichtete dort junge Bäcker und Konditoren. Über den "Senioren-Experten-Service" des Handwerks erfolgten Reisen nach Bulgarien, Südamerika und Kasachstan, um jungen Menschen das deutsche Konditor- und Bäckerhandwerk zu vermitteln.

Adolf Mödl war aktiv in der Freiwilligen Feuerwehr Weißenburg tätig, der er heute noch als passives Mitglied angehört. Außerdem bringt er sich in der Ortsgruppe Weißenburg des Frankenbundes ein und ist Beiratsmitglied im Trägerverein der hiesigen Musikschule.

Quellen

  • HEUBECK, Rainer: "Adolf Mödl wird morgen 80": Weißenburger Tagblatt vom 12./13. September 2015