Partnerschaftliche Aktivitäten zwischen Weißenburg und Sebnitz/Sachsen

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Seit 1987 hat die Evangelisch-lutherische Kirchengemeinde St. Andreas in Weißenburg regen Kontakt mit der Gemeinde in Sebnitz. Sebnitz ist Große Kreisstadt im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge und staatlich anerkannter Erholungsort in Ostsachsen am Rande des Nationalparks Sächsische Schweiz. Sebnitz wird auch Stadt der Kunstblumen oder Stadt der Seidenblumen genannt. Die gegenseitigen Beziehungen begannen 1987 und 1988 mit Paketsendungen der evang. Kirchengemeinde Weißenburg an bedürftige Sebnitzer, die keinen "Westkontakt" hatten.

Im Laufe der Jahre folgte die Vertiefung der gegenseitigen Beziehungen, die folgender Aufstellung entnommen werden können:

1989/90

30.10.- 02.11.1989: Mitglieder des Kirchenvorstandes der evang. Kirchengemeinde Weißenburg fahren nach Sebnitz.

03.12.1989: Pfarrer Lienig aus Sebnitz kommt zur Einweihung des neuen Gemeindehauses nach Weißenburg.
Sebnitz, Markt

30.03. - 02.04.1990: Lehrerinnen und Lehrer verschiedener Weißenburger Schulen knüpfen erste Kontakte zu Sebnitzer Kollegien.

28.04.- 01.05.1990: 18 Sebnitzer Lehrkräfte kommen zum Gegenbesuch nach Weißenburg.

07.-10.05.1990: Die Klasse 9A der Realschule Weißenburg fährt nach Dresden, Pirna und Sebnitz.

23.-27.05.1990: 31 Mitglieder der evang. Kirchgemeinde Sebnitz mit Pfarrer Frauendorf besuchen Sebnitz.

10.-18.09.1990: Eine 10. Klasse aus Sebnitz hat als Ziel ihrer vorgezogenen Abschlussfahrt Weißenburg gewählt.

10.09.-06.10.90: Zwei Weißenburger Lehrerkollegen unterrichten in Sebnitz (an der I. Oberschule und der Goethe-Oberschule), während zwei Kollegen von dort an der Staatl. Realschule Weißenburg Unterricht halten.

08.-11.10.90: Studienfahrt des Leistungskurses Geschichte / Sozialkunde (12. Klasse Gymnasium Weißenburg) nach Sebnitz.

17.-23.11.90: Zwei Grundkurse Sozialkunde und ein Leistungskurs Erdkunde 13. Klasse Gymnasium Weißenburg) vertiefen die Kontakte zur Goethe-Oberschule Sebnitz.

Dezember 1990: Pfarrer Lienig kann für seine Sebnitzer Gemeinde ein VW-Golf, dank Weißenburger Spender, übergeben werden.

1991

05.01.1991: Der Sebnitzer Bürgermeister, Herr Maly, Pfarrer Frauendorf und das Lehrerehepaar Hubert sind zum Neujahrsempfang der Stadt Weißenburg eingeladen.

Januar 1991: Oberbürgermeister Schwirzer stellt als Beirat der Hermann-Gutmann-Stiftung zwei fabrikneue Kopiergeräte für die 1. Ober­schule und die Goethe-Oberschule in Sebnitz zur Verfügung.

24.02.–01.03.1991: 16 Sebnitzer Lehrkräfte hospitieren während ihrer Winterferien an verschiedenen Weißenburger Schulen.

28.02.–01.03.1991: Studientag am Werner-v.-Siemens-Gymnasium Weißenburg zum Thema „Deutsche Einheit“ unter Mitwirkung von Sebnitzer Schülern.

19.–21.04.1991: Das Evang. Bildungswerk Pappenheim / Weißenburg führt mit 42 Teilnehmern eine Fahrt nach Sebnitz durch.

09.–12.05.1991: Eine Schülergruppe von Gymnasium und Realschule Weißenburg fährt mit Begleitlehrkräften nach Sebnitz.

28.–30.06.1991: 40 Lehrkräfte von Weißenburger Schulen und Mitglieder der evang. Kirchengemeinde sind zur 750-Jahr-Feier von Sebnitz eingeladen. – Im Auftrag der Sparkassen-Kulturstiftung Weißenburg übergibt Gottfried Langer 10 000 DM für die Renovie­rung der Peter-Pauls-Kirche in Sebnitz.

19.–20.07.1991: Eine Abordnung des Weißenburger Arbeitskreises „Schule und Wirtschaft“ trifft in Sebnitz mit Bürgermeister Maly sowie Vertretern der dortigen Industrie, des Handwerks, des Arbeitsamts und der Schulen zusammen.

28.07.–03.08.1991: Die Leiterin der Sebnitzer Stadtbibliothek informiert sich über das Weißenburger Büchereiwesen. Oberbürgermeister Schwirzer sichert ihr finanzielle Unterstützung über die Hermann-Gutmann-Stiftung zu.

05.–07.09.1991: 10 Vertreter der Wirtschaft, des Arbeitsamts, der Schulen und der Stadt Sebnitz besprechen in verschiedenen Gruppen mit Weißenburger Gesprächspartnern Themen wie „Wirtschaftsför­de­rung“, „Fremdenverkehr“, „Bekleidungsfertigung“, „Aufbau eines Gewerbevereins“, „Aufbau einer Berufsschule sowie Realschule“ u. a. Initiiert wurde dies vom Weißenburger Arbeitskreis „Schule und Wirtschaft“ unter Federführung von Sparkassendirektor Netzel.

23.-27.09.1991: Die Klasse 10C der Staatl. Realschule Weißenburg unternimmt eine Studienfahrt nach Sebnitz und Dresden und beteiligt sich am Wandertag einer 9. Klasse der I. Oberschule Sebnitz.

14.10.1991: Sebnitzer Lehrer der III. Oberschule hospitieren an der Grundschule und der Realschule Weißenburg.

26.-28.10.1991: Mitglieder der Weißenburger evang. Kirchengemeinde sind zur Einweihung der renovierten Peter-Pauls-Kirche in Sebnitz eingeladen.
Sebnitz, evang. Kirche

05.-16.12.1991: Frau Peukert betreut einen Stand der Kunstblumen-Schauwerkstatt Sebnitz auf dem Weißenburger Weihnachtsmarkt.

Darüber hinaus hospitierten 1990/91 in Weißenburg Kindergärtnerinnen aus Sebnitz, ein Apotheker (der sich inzwischen selbstständig gemacht hat), eine Ärztin (die 1991 eine Praxis eröffnen konnte), ein Zahnarzt, die evang. Gemeindeschwester (mittler­weile ist in Sebnitz eine ökumenische Sozialstation installiert), eine Steuerfachgehil-fin, eine Sparkassenangestellte und ein Polizist. Amtsrat a. D. Weidner half der Stadtverwaltung Sebnitz im Oktober 1990 eine Woche lang als Berater, der frühere Weißenburger OB Günter Zwanzig, war wie­der­holt beratend in Sebnitz tätig.

Gebrauchte Lehrbücher und Computer der Fachoberschule, des Gymnasiums und der Realschule Weißenburg wurden an Sebnitzer Schulen abgegeben, das Weißen­burger Amtsgericht überließ 14 Schreibmaschinen als Erstausstattung für Maschi­nen­schreibunterricht, Büchersammlungen für die Sebnitzer Bücherei wurden durch­geführt (u. a. gaben Kreisbücherei Weißenburg und die kathol. Pfarrbücherei Bücher­spenden, die H.-Gutmann-Stiftung stellte einen namhaften Betrag für den Neuaufbau der Sebnitzer Bücherei zur Verfügung).

Für mehr als 20 Sebnitzer Schülerinnen und Schüler konnten Lehrstellen in Weißenburg und Umgebung bereitgestellt werden. Der Aufruf des Arbeitsamtes, Wohn­möglichkeiten anzubieten, fand Gehör.

1992

03.-26.02.92: Sebnitzer Lehrerinnen hospitieren an den Weißenburger Grundschulen.

27.-29.03.92: Die Kirchenvorsteher der evang. Gemeinde Sebnitz treffen sich mit ihren Weißenburger Kolleginnen und Kollegen zum Erfahrungsaustausch im Gemeindehaus St. Andreas.

April 1992: Die Einhorn-Apotheke zeigt in ihren Schaufenstern eine Ausstellung über Sebnitz und Sachsen, verbunden mit Hinweisen partnerschaftlicher Verbindungen.

02.05.1992: Der Sebnitzer Bergsteigerchor gastiert auf Einladung des Volksbildungswerks und begeistert das Weißenburger Publikum.

Juni 1992: Kollegiaten des Werner-von-Siemens-Gymnasiums Weißenburg besuchen Sebnitz und Dresden.

01.-08.09.1992: Die evang. Kirchengemeinde Weißenburg bietet Jugendlichen eine kombinierte Zug- und Radwandertour mit Ziel Sächsische Schweiz und Sebnitz an, die sehr erfolgreich verläuft.

10.10.1992: Ein Teil des Erlöses aus der traditionellen Altkleider- und Altpapiersammlung von Kolpingwerk und CVJM Weißenburg wird der Jugendarbeit in Sebnitz zugeführt.

18.-24.11.1992: Dr. Zwanzig arbeitet in beratender Funktion in der Stadtverwaltung Sebnitz.

1993

14.-17.02.1993: Fünf Lehrerinnen aus Sebnitz hospitieren an Grundschule und Realschule Weißenburg.

Ostern 1993: Es erfolgt der Gegenbesuch von Sebnitzer Jugendlichen, die die Radlergruppe aus Weißenburg 1992 aufgenommen hatten.

30.04.-02.05.1993: Sebnitzer Konfirmanden kommen mit Pfarrer Lienig nach Weißenburg.

08.06.1993: Nachdem für Sebnitz der Neubau eines Kreiskrankenhauses bewilligt wurde, nimmt Landrat Drexler gerne das Angebot an, mit Fachleuten aus dem dortigen Gesundheitswesen nach Weißenburg zu kommen und das hiesige Krankenhaus zu besichtigen.

21.-24.06.1993: Kreiskämmerer Vitzethum fährt mit einem Team des Landratsamtes Weißenburg-Gunzenhausen nach Sebnitz und tauscht Erfahrungen im Bereich des Gesundheitswesens aus. Gesprächspartner sind u. a. der Chefarzt des dortigen Kranken­hauses, Dr. Radtke, die Verwaltungsdirektorin, Frau Hultzsch, und Amtsarzt Dr. Müller.

01.05.07.93: OStR Lechner nimmt mit Kollegiaten des Werner-von-Siemens-Gymnasiums an einem Seminar der Ostakademie Königstein e. V. in Sebnitz teil. Diese Veranstaltung, die zusammen mit Sebnitzer Gymnasiasten und ihren Lehrkräften stattfindet, hat er unter dem Leitthema „Der Weg zur inneren Einheit Deutschlands“ initiiert. Dazu ist Professor Dr. Nusser aus München als Tagungsleiter gewonnen worden.

30.07.-01.08.1993: Das Barock-Collegium Sebnitz/Neustadt gibt im Rahmen des „Fränkischen Sommers“ eine Matinee im Festsaal der Wülzburg und verbindet das Gastspiel mit einem Besuch von Weißenburg und Umgebung.

27.08.1993: OstD Hörmann und OstR Lechner vom Gymnasium Weißenburg sowie RSK Strunz von der Senefelder-Schule Treuchtlingen sind von Bürgermeister Ruckh, der seit Februar 1993 in Sebnitz im Amt ist, zur Festveranstaltung anlässlich der Inbetriebnahme des renovierten Goethe-Gymnasiums eingeladen.

02.-05.09.1993: Der Kirchenvorstand der evang. Gemeinde Weißenburg fährt nach Sebnitz. Eine gemeinsame Sitzung mit den Vertretern der dortigen Kirchengemeinde, Gespräche und Unternehmungen in der reizvollen Umgebung vertiefen die nun schon traditionellen Kontakte.

09.10.1993: Erneut wird die Jugendarbeit in Sebnitz mit einem Teil des Erlöses der Altkleidersammlung von der Kolpingfamilie und dem CVJM Weißenburg unterstützt.

1994

26.-29.05.1994: Die Volksbildungswerke Treuchtlingen, Gunzenhausen und Weißenburg führen als Gemeinschaftsveranstaltung eine Fahrt nach Dresden und ins Elbsandsteingebirge durch. Standort und idealer Ausgangspunkt für vielfältige Unternehmungen ist Sebnitz, dessen Bürgermeister auf Wunsch der Fahrtteilnehmer eindrucksvoll über die Situation dieser sächsischen Kleinstadt vor und nach der Wende referiert.

Juli 1994: Kollegiaten des Goethe-Gymnasiums Sebnitz und des Werner-von-Siemens-Gymnasiums Weißenburg nehmen gemeinsam an einer Veranstaltung der Ostakademie Königstein e. V. in Chemnitz teil.

09.-11.09.1994: Wie abgesprochen, treffen sich im jährlichen Turnus die Weißenburger und Sebnitzer Kirchenvorsteher zu einer gemeinsamen Sitzung, diesmal in Weißenburg.

1995/96

28.04.-01.05.1995: Mitglieder des Weißenburger evang. Kirchenvorstands sind in Sebnitz zu Gast und führen Gespräche mit dem dortigen KV sowie der Vertreterin des Oberbürgermeisters und Stadträten.

17.-18.02.1996: Restaurator Helmut Richter aus Weißenburg trifft mit dem Leiter des neu gestalteten Sebnitzer Heimatmuseums, Herrn Schober, zusammen und holt dabei Anregungen für das Weißenburger Reichsstadtmuseum ein.

04.-05.05.1996: Zur Verabschiedung von Pfarrer Lienig finden sich Weißenburger Kirchenvorsteherinnen und -vorsteher in Sebnitz ein.

30.-31.10.1996: Der feierlichen Amtseinführung von Pfarrer Schaser in Sebnitz wohnen Mitglieder des Evang. Kirchenvorstandes Weißenburg bei.

07.-08.03.1997: Ein trauriger Anlass: Evang. Kirchenvorsteherinnen und -vorsteher nehmen an der Beerdigung von Frau Pfarrerin Frauendorf in Sebnitz teil.

1997/98

23.-25.07.1997: Kantor Päßler aus Sebnitz besucht mit Familie Weißenburg, wobei auch Gespräche mit Dekan Hans Issler und KMD Siegfried Bergemann stattfinden.

Weißenburger Lehrerkolleginnen und -kollegen verbrachten wiederholt mit ihren Familien Urlaubstage in Sebnitz bzw. der näheren Umgebung, dem Elbsand­steingebirge.

Umgekehrt sind durch die gegenseitigen Kontakte auch Sebnitzer Familien wiederholt in Weißenburg bzw. dem Neuen Fränkischen Seenland zu Gast gewesen.

Die Weißenburger evang. Kirchengemeinde hat für die Renovierung der Peter-Pauls-Kirche Sebnitz, insbesondere für die Restaurierung der wertvollen Kassettendecke, wiederholt Spenden überwiesen und auch die dortigen kirchenmusikalischen Unternehmungen finanziell unterstützt.

28.-29.02.1998: Zur feierlichen Eröffnung des Reichsstadtmuseums ist Herr Schober, der Leiter des Sebnitzer Heimatmuseums, nach Weißenburg eingeladen.

01.-03.05.1998: OB Schwirzer und die CSU-Stadtratsfraktion von Weißenburg fahren mit Angehörigen nach Sebnitz. Gespräche mit OB Ruckh und Stadtratskollegen, Besichtigung von seit 1990 entwickelten Projekten und die Vorstellung der weiteren Stadtentwicklung stehen auf dem Programm.

20.-21.06.1998: Der Sebnitzer evang. Kirchenchor und Flötenkreis besuchen mit Pfarrer Schaser und Kantor Päßler Weißenburg und übernehmen die musikalische Gestaltung des ökumenischen Gottesdienstes in St. Andreas.

02.-04.11.1998: Im Rahmen einer Thüringen/Sachsen-Fahrt kommt eine Reisegruppe aus Weißenburg nach Sebnitz.

1999/2000

16.-18.07.1999: Zum Gemeindefest in Sebnitz fährt eine Abordnung der evang. Kirchengemeinde Weißenburg.

18.09.1999: "50 Jahre Abiturbildung“ und Goethe-Gedenkfeier am Gymnasium Sebnitz. Konrektor B. Strunz aus Weißenburg erhält dazu eine Einladung.

02.01.2000: Erstmals findet ein Neujahrsempfang in Sebnitz statt, zu dem auch das Ehepaar Strunz aus Weißenburg eingeladen ist.

19.04.2000: B. Strunz hält auf Bitte des Freundeskreises des Sebnitzer Kunstblumen- u. Heimatmuseums einen öffentlichen Vortrag zum Thema: „Ein Sebnitzer in Weißenburg. - Zu den partnerschaft­lichen Beziehungen zwischen Weißenburg und Sebnitz.“

29.04.–01.05.2000: Der Kirchenchor von St. Andreas fährt unter Leitung von Kantor M. Haag nach Sebnitz und gestaltet in der Peter-Pauls-Kirche einen Gottesdienst mit.

24.09.2000: Zur Verabschiedung von Dekan Issler spricht Pfarrer Frauendorf ein Grußwort namens der evang. Kirchengemeinde Seb­nitz.

29.09.–01.10.2000: Im Rahmen des Sebnitzer Stadtfestes findet eine „Gewerbe­schau“ statt. Sigrid Fucker vom Amt für Kultur u. Touristik ist mit einem Weißenburger Stand vertreten, unterstützt von Fam. Strunz.
Sebnitzer Kunstblumen

12.11.2000: Dr. Brandt wird in sein Amt als neuer Dekan in Weißenburg eingeführt. Als Vertreter der evang. Kirchgemeinde Sebnitz spricht Herr Gebauer ein Grußwort.

14.–17.12.2000: Auf dem Weißenburger Weihnachtsmarkt präsentiert sich Seb­nitz mit einem Stand (künstl. Blumen u. Info-Material), den Herr Donath (Leiter der Sebnitzer Seidenblumen-Manufaktur) betreut.

2001

27.–30.04.2001: Im Rahmen der Regionalausstellung WUG 2001 führen Seb­nitzer die Herstellung künstlicher Blumen vor und können dazu, dank des Entgegenkommens von OB Schwirzer, einen Teil des Weißenburger Standes nutzen.

29.04.2001: Im Kulturzentrum Karmeliterkirche findet ein „Partnerschafts­konzert“ statt. Mitwirkende: die evang. Kirchenchöre Weißenburg und Sebnitz sowie Mitglieder des Weißenburger Kammer­orchesters.Die beiden Oberbürgermeister (R. Schwirzer u. M. Ruckh) sprechen Grußworte, wobei letzterer anschließend im Gemein­dehaus St. Andreas über den „Fall Joseph“ referiert. Den Vormittagsgottesdienst haben die Kantoreien aus Sebnitz und Weißenburg gemeinsam musikalisch umrahmt.

09./10.06.2001: Ein Ortsteil von Sebnitz (Hertigswalde) kann „555 Jahre erste urkundliche Erwähnung“ feiern. B. Strunz hält einen heimatkundlichen Vortrag und stellt die entstehende „Hertigswalder Chronik“ vor.

02.09.2001: Pfarrer Rasch wird in der Sebnitzer Peter-Pauls-Kirche in sein Amt eingeführt. Als Vertreter der Weißenburger evang. Kirchengemeinde sind die Vertrauensfrau des Kirchen­vorstandes, Frau Schick, und das Ehepaar Strunz vertreten.

16.09.2001: Wiedereinweihung der evang. Stadtkirche St. Andreas. Als Gast ist Herr Gebau­er von der evang. Kirchgemeinde Sebnitz zugegen.

03.11.2001: Die „Hertigswalder Chronik“ wird der Sebnitzer Öffentlichkeit präsentiert. Als verantwortlicher Redakteur hält B. Strunz den Einführungsvortrag.

22.–23.11.2001: Lutz Kimmel, Inhaber des Sebnitzer Kunststoffwerks Wilhelm Kimmel GmbH & Co. KG, besucht auf Einladung von Familie Strunz Weißenburg, aufgrund deren Initiative Fach­gespräche und Werksbesichtigungen mit den Firmen KTW-Kunststofftechnik Weißenburg GmbH & Co. KG (Herr Durst), Dynamit Nobel Kunststoff GmbH (Herr Stengel) und HP-T Höglmeier Polymer-Tech GmbH & Co. KG Kunststoffrecycling Raitenbuch (Harald Höglmeier) ermöglicht werden.

2002

02.09.2002: Nach der Hochwasserkatastrophe an der Elbe nimmt das Ehe­paar Strunz über den Sebnitzer OB Ruckh, Kontakt zum Bürgermeister von Bad Schandau auf. Begleitet vom Leiter des Sebnitzer Ordnungsamts, Herrn Michel (der mit der Koordi­nierung von Hilfskräften beim Katastropheneinsatz im Raum Bad Schandau betraut war), können B. u. H. Strunz mit Bürgermeister Eggert ein Gespräch führen und sich über die Schäden vor Ort informieren.

Wenige Tage später wurde OB Schwirzer über die Situation berichtet. Dieser hatte in den Weißenburger Kirch­weih­tagen zu Spenden aufgerufen und einhunderttausend Euro sammeln können, die nun Bad Schandau zugute kamen.

18.09.2002: OB Schwirzer und Sparkassendirektor Köhler übergeben dem Bad Schandauer Bgm. Eggert einen Scheck über 100.000 Euro.

05.10.2002: Nach der Aktion „Weißenburg radelt gegen die Flut“ kann der Vorsitzende des RC Germania, Klaus Winkler, dem Bürgermeister von Bad Schandau weitere 15.000 Euro übergeben.

04.–06.10.2002: Der Weißenburger Kirchenchor und Mitglieder des Kammer­orchesters besuchen Sebnitz und gestalten mit dem Sebnitzer Kirchenchor ein Partnerschaftskonzert in der Peter-Pauls-Kirche.

26.–30.10.2002: Schon zur Tradition sind „Sachsenfahrten“ in zweijährigem Turnus geworden. Diesmal führt das Ehepaar Strunz Bekannte, Lehrerkolleginnen und -kollegen nach Leipzig und Sebnitz. OB Ruckh begrüßt die Gäste aus Weißenburg und Umgebung. U. a. steht auch ein Besuch des durch die Hochwasser­katas­trophe schwer geschädigten Bad Schandau auf dem Programm.

2003-2005

06.–07.09.2003: Sebnitz ist Austragungsort des „Tages der Sachsen 2003“, dazu wird auch eine Weißenburger Delegation eingeladen. Die „Stadtpfeyfferei“ gibt ein Konzert auf einer Bühne am Schillerplatz in Sebnitz und beteiligt sich mit dem Verein „Historisches Weißenburg“ in historischen Gewändern am Festumzug.

06.–08.05.2005: Die Peter-Pauls-Kantorei aus Sebnitz besucht die Weißenburger Partnergemeinde und führt eine außerordentlich beeindruckende Gospelmesse in der Andreas­kirche auf. Verstärkt wird sie dabei von der Bad Schandauer Kantorei, dem "collegium instrumentale" aus Pirna und einem Dresdner Blechbläserquartett.

19.–22.05.2005: Eine ehemalige Realschulklasse aus Weißenburg, deren Klass­leiter B. Strunz war, unternimmt mit ihm eine Studienfahrt nach Sebnitz.

2006

20.–22.01.2006: „15 Jahre Ökumenische Sozialstation Sebnitz e. V.“ Zu dieser Feierlichkeit ist eine Weißenburger Delegation eingeladen. Dankbar er­in­nert man sich, dass kurz nach der „Wende“ u. a. eine Seb­nitzer Gemeindeschwester beim Diakonischen Werk Weißenburg hospitieren konnte und daraufhin Grundlagen für eine Sozial­station geschaffen wurden.

Auf einer Kirchenvorstandssitzung im Dezember 2005 wird durch Dekan Dr. R. Brandt angeregt, die partnerschaftlichen Verbindungen zur evang. Kirchengemeinde Sebnitz mit neuem Leben zu erfüllen. Man beschließt, für 2006 eine Gemeindefahrt in die sächsische Kleinstadt anzubieten.

15.–19.09.2006: Mit den Pfarrern G. Schamberger und Dr. Dreher sowie Kantor M. Haag fährt die Weißenburger evang. Kirchengemeinde zur Partner­gemeinde Sebnitz. Neben Gesprächen über eine Vertiefung der Partnerschaft, gemeinsamer Wanderung mit Pfarrer Rasch, Kantor Päßler und weiteren Sebnitzer Gemeindemitgliedern sowie einem Kurzbesuch in Dresden (Besichtigung der Frauenkirche, Teilnahme an der Kreuzchor-Vesper) war der ökumenische Sonntagsgottesdienst in der Peter-Pauls-Kirche Sebnitz mit anschließendem Gemeinde­fest der Höhepunkt der Begegnung.

2007

Blick auf Sebnitz

09.–13.05.07: Nachdem B. Strunz über den Bayerischen Realschullehrer­verband eine Studienreise nach Sachsen angeboten hat, finden sich 23 Interessierte, die vom Zielort Sebnitz aus den Nationalpark Sächsische Schweiz, Dresden, Meißen und Bautzen erkunden. - Selbstverständlich werden auch das „Haus der deutschen Kunstblume“ und die Peter-Pauls-Kirche unter fachkundiger Führung besucht. – Besonders beeindruckt das Referat von OB Ruckh über Entwicklung und aktuelle Situation der Stadt Sebnitz.31.05.-03.06.07: Nochmals unternehmen ehemalige Schüler einer Weißenburger Realschulklasse mit ihrem früheren Lehrer B. Strunz eine Fahrt nach Sebnitz. Natur, Kultur und das Kennenlernen von Entwicklungen seit der „Wende“ stehen im Mittelpunkt.

21.10.2007: Zur Einweihung der renovierten Orgel von St. Andreas kommen Mitglieder des Sebnitzer evang. Kirchenchores, um gemeinsam mit der Weißenburger Kantorei die „Rheinberger Messe in E“ zu singen. Pfarrer Rasch erinnert in seinem Grußwort an die in mehr als 20 Jahren gewachsene Partnerschaft zwischen den beiden Kirchengemeinden.

02.-04.11.2007: Mit Zwischenstationen in Zwickau und Meißen findet eine Kantorei-Fahrt des evang. Kirchenchores Weißenburg nach Sebnitz statt. U. a. führen Sebnitzer und Weißenburger Chor im Meißner Dom im Rahmen eines Sonderkonzerts die „Rheinberger Messe“ auf. – Der Sonntagsgottesdienst in der Peter-Pauls-Kirche Sebnitz wird ebenfalls von beiden Chören gemeinsam gestaltet.

2008/09

29.05.2008: Das „Stadtteilgemeinschaftszentrum“ in der Mittelschule „Am Knöchel“ wird eingeweiht. Bernd Strunz, der mit Schulleiter Hubert zahlreiche Schüler- und Lehrerbegegnungen zwischen Weißenburg bzw. Treuchtlingen und Sebnitz initiiert hat, nimmt als Ehrengast teil.

20.09.2008: „Glockenweihe“ für die Peter-Pauls-Kirche in Sebnitz: Von der Weißenburger Kirchengemeinde nehmen Pfarrer Schamberger und Frau Strunz teil.

01.06.2009: Die christliche Kindertagesstätte „Unterm Regenbogen“ wird in Sebnitz eingeweiht. Von der Weißenburger evang. Kirchen­gemeinde überbringt Pfarrer Schamberger Grußworte.

31.10.–01.11.2009: Mitglieder der Sebnitzer evang. Kirchgemeinde kommen nach Weißenburg. Im gemeinsamen Gottesdienst mit der Weißenburger Kirchengemeinde wird an „20 Jahre Grenzöffnung“ erinnert.

14.–15.11.2009: Eine Abordnung der Weißenburger evang. Kirchengemeinde fährt nach Sebnitz. In Gesprächen und Gottesdienst wird der jüngsten deutsch-deutschen Vergangenheit gedacht.

2010

06.06.2010: Der Weißenburger Dekanatskantor Michael Haag gibt in der Sebnitzer Peter-Pauls-Kirche ein Orgelkonzert, wobei Werke sächsischer Komponisten zu Gehör gebracht werden.

18.07.2010: Herr Häntzschel, ein junger Sebnitzer Organist, gibt in der Weißenburger St.-Andreas-Kkirche ein Orgelkonzert.

07.08.2010: Sebnitz wird nach heftigen Regenfällen von schlimmem Hochwasser heimgesucht. Geschätzter Schaden: 20 Mill. €!

Die evang. Kirchengemeinde Weißenburg ruft zu Spenden für die u. a. betroffene Kindertagesstätte „Unterm Regenbogen“ in Sebnitz auf. – B. Strunz verfasst einen Zeitungsartikel über die Hochwasserkatastrophe und bittet im „Weißenburger Tagblatt“ um Spenden für die betroffene Stadt. (Über 5000 € können betroffenen Sebnitzern zur Verfügung gestellt werden).

2011/12

03.01.2011: In Anerkennung der Hochwasser-Hilfsaktionen lädt OB Ruckh das Ehepaar Strunz zum Neujahrsempfang in Sebnitz ein.

06.07.2011: Jubiläum der Sebnitzer Mittelschule: B. Strunz ist zur Festveranstaltung eingeladen.

17.-20.05.2012: Eine Gruppe des Männerforums „Man(n) trifft sich“ der evang. Kirchengemeinde fährt nach Sebnitz, trifft mit Vertretern der dortigen Kirchgemeinde zusammen, lernt Stadt und Umgebung mit Ausflügen ins Elbsandsteingebirge kennen.

Empore der Peter-Pauls-Kirche in Sebnitz

2013/14

14.-16.06.2013: Die Weißenburger evang. Kirchengemeinde ist zu einem „Begegnungswochenende“ nach Sebnitz eingeladen.

18.-20.07.2014 Eine Gruppe der evang. Kirchengemeinde Sebnitz besucht die Weißenburger Kirchengemeinde anlässlich des Altstadtfestes.

2016/17

27.11.2016 -15.03.2017: Ausstellung großformatiger Fotografien der Emporenbilder der Peter-Pauls-Kirche Sebnitz im Philipp-Melanchthon-Haus in Weißenburg


Stand: März 2017, Zusammenstellung: Bernd Strunz