Stadtbibliothek

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Die Weißenburger Stadtbibliothek

Die Stadtbibliothek Weißenburg bietet als Mittelzentrumsbibliothek 43.000 Medieneinheiten auf rund 1.000 qm.

Medienangebot

Die Nutzung der Bibliothek vor Ort erfordert keinen Leseausweis. Während der Öffnungszeiten können Besucher Zeitungen und Zeitschriften, Lexika und Bücher zu allen Wissensgebieten lesen. Dazu steht auch ein Zeitschriftencafé zur Verfügung. Zum Entleihen brauchen Benutzer einen kostenpflichtigen Leseausweis (einmalige + Jahres/Quartalsgebühr). Alle Medien können für vier Wochen entliehen werden. Bis zu zweimalige Verlängerung ist möglich, solange keine Vorbestellung vorliegt. Die Abgabe der Bücher über eine Buchrückgabeklappe außerhalb der Öffnungszeiten ist ebenfalls möglich.

Das Medienangebot umfasst:

  • Kinder- und Jugendbücher aller Altersbereiche, sowohl erzählende als auch Sachliteratur
  • Romane (Bereiche wie "Thriller", "Historisches", "Fantasy" etc. in jeweils eigener Abteilung)
  • Sachbücher aus praktisch allen Wissensgebieten für Freizeit und Weiterbildung
  • Fremdsprachige Literatur in Englisch, Französisch und Türkisch
  • CDs (Musik, Hörbücher für Kinder und Erwachsene)
  • Gesellschaftsspiele

Nicht im Angebot sind:

  • DVDs
  • Konsolenspiele

Fernleihe

Speziellere Sachbücher, die nicht im Bestand der Stadtbibliothek sind, können über die Fernleihe beschafft werden. So besteht Zugriff auf die Bestände der wissenschaftlichen Bibliotheken bayernweit, bei Bedarf auch bundes- und europaweit. Auch Zeitschriftenartikel können über die Fernleihe in Kopie beschafft werden. Für die Nutzung der Fernleihe braucht man einen Leseausweis.

Angebote für Kindergärten und Schulen

  • Angebote für Kindergärten:
Um schon die Kleinsten mit Büchern und mit der Bücherei vertraut zu machen, bietet die Stadtbibliothek Kindergartengruppen nach Terminvereinbarung als Sondervorstellung ein Bilderbuchkino an: Dabei sind die Bilder auf einer großen Leinwand zu sehen, während ein Bibliotheksmitarbeiter die Geschichte erzählt oder liest. Auf diese Weise gibt es gute Gelegenheiten, mit den Kindern ins Gespräch zu kommen.
  • Angebote für die Grundschule:
Schulklassen erhalten eine altersgerechte Einführung in die Bibliotheksnutzung. Das Konzept sieht einen jährlichen Besuch während der Grundschulzeit vor, Einzelbesuche sind auch möglich.
  • Angebote für die Sekundarstufe:
In den oberen Klassen werden die Grundlagen der Katalog- und Internetrecherche behandelt.

Schulen in städtischer Trägerschaft werden mit Bücherkisten versorgt, Themenkisten zu einzelnen Unterrichtsthemen können ebenfalls ausgeliehen werden.

Veranstaltungen

Leitbild

Die Stadtbibliothek Weißenburg ist folgendem Leitbild verpflichtet[1]:

  • Die Stadtbibliothek stellt Bücher und andere Medien zur Ausleihe und zur Nutzung vor Ort zur Verfügung. Sie vermittelt aktuelle Informationen aus eigenen und fremden Beständen.
  • Die Bibliothek ist ein bürgernaher, kommunikativer Treffpunkt im Zentrum von Weißenburg, was sich auch im Internetauftritt widerspiegelt.
  • Die Nutzer der Bibliothek finden eine attraktive Bibliothek mit freundlicher Atmosphäre vor, wo sie flexibel bedient werden.
  • Die Bibliothek wendet sich an die gesamte Bevölkerung und besonders an Schüler.
  • Die Bibliothek setzt ihre Haushaltsmittel so wirtschaftlich und effektiv wie möglich ein zum größtmöglichen Nutzen der Bürger.
  • Durch Teamarbeit und Projektgruppen innerhalb eines partnerschaftlichen Führungsstils, der die Individualität der einzelnen Mitarbeiter/-innen berücksichtigt, werden die gesetzten Arbeitsziele erreicht. Besonders wichtig ist eine kurze Einarbeitungszeit der Medien.
  • Das Bibliothekspersonal ist ein fähiges Team, das - durch Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen gefördert - kompetent die Ziele der Bibliothek vertritt.
  • Die Bibliothek kooperiert mit zahlreichen Partnern, z.B. bei eigenen Veranstaltungen als auch durch Beteiligung bei Projekten anderer.
  • Die Bibliothek strebt einen hohen Bekanntheitsgrad an durch Pressearbeit und durch ihre Präsenz im kulturellen Leben der Stadt.

Geschichte

  • 21. November 1875: Gründung einer "Volksbibliothek" durch den Weißenburger "Bürgerverein"
  • 1880: Umzug mit 385 Büchern in einen Raum der damaligen Realschule in der Wildbadstr. (heute Fachoberschule)
  • 1896: Umzug mit schon ca. 5.000 Büchern in die Alte Lateinschule, Martin-Luther-Platz 9
  • 1899: Umzug in das alte Fleischhaus, Höllgasse Nr. 3
  • 1908: Die Bibliothek wurde wieder in die Alte Lateinschule verlegt.
  • 1913: Als Name wurde Wilhelm Tröltsche Volksbibliothek festgelegt.
  • 1925: Umzug in das sogenannte Kleines Spittel, westlich des Spitaltores
  • 1934: Massive "Säuberung" des Buchbestandes im Sinne der NS-Ideologie
  • 1935: Umzug in das Gebäude Martin-Luther-Platz 7; neuer Name: "Städtische Volksbibliothek"
  • 1945: In den Wirren unmittelbar nach Kriegsende "verschwinden" viele Bücher, außerdem Aussonderungen durch die US-Militärregierung, Bestand nur noch 500 Bände.
  • 1946: Wiederaufnahme des regelmäßigen Buchverleihs
  • 1947: Umzug in den 2. Stock des Gotischen Rathauses
  • 1951: Umzug in das Verwaltungsgebäude Friedrich-Ebert-Str. 1 (heute: Neues Rathaus)
  • 1954: Einführung der Freihandausleihe, abermaliger Umzug in das Kleine Spittel
  • 1966: Umzug in die Alte Post, Friedrich-Ebert-Str. 20, wo die Bibliothek bis heute ihr Domizil hat; Stand damals: 12.000 Bände auf 300 qm.
  • 1984: Nachdem die Gunzenhausener Bücherei unter Mitfinanzierung der Stadt Weißenburg über die Kreisumlage seit 1972 unter der Trägerschaft des Landkreises geführt wird, führte ein Antrag von Oberbürgermeister Reinhard Schwirzer zur Gleichbehandlung der Büchereien zur Übernahme der Stadtbücherei Weißenburg durch den Landkreis.
  • 1996: Die schlechte finanzielle Lage des Landkreises verhinderte eine Lösung der Raumprobleme der Bücherei. Angebot von Oberbürgermeister Reinhard Schwirzer, die Bücherei unter der Bedingung in städtische Regie zurückzunehmen, dass sich der Landkreis aus dem Büchereiwesen zurückzieht (d. h. parallele Entscheidung in Gunzenhausen).
  • 1998: Rückkehr in städtische Trägerschaft, die Stadt Weißenburg kaufte das Gebäude Alte Post zum Jahresbeginn. Status der Bücherei: 42.000 Medieneinheiten auf 300 qm.
  • 1999-2001: vollständige Sanierung des Gebäudes, Anbau und Erweiterung. Neue Nutzfläche für die nun so genannte Stadtbibliothek: 1.000 qm ; offizielle Wiedereröffnung am 29. Juni 2001, am 2. November 2000 wurde die Skulptur "Buchwelt", welche von Verena Reimann erschaffen wurde, vor dem Eingang platziert

Anschrift

Stadtbibliothek Weißenburg
Friedrich-Ebert-Str. 20
91781 Weißenburg

Fußnoten

  1. Leitbild der Stadtbiblithek Weißenburg, überarbeitete Version vom 10. Juni 2008

Weblinks