Weißenburger Adventsingen

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Das Weißenburger Adventsingen bestand von 1980 bis 2014. Es war eine wiederkehrende kulturelle Veranstaltung in Weißenburg und fand am Samstag vor dem ersten Adventsonntag statt.

Entstehung

Das Weißenburger Adventsingen gehörte seit 1980 zu den alljährlich wiederkehrenden kulturellen Veranstaltungen in der Stadt Weißenburg. Ab dem Jahr 1983 fand es in ununterbrochener Reihenfolge im Kulturzentrum Karmeliterkirche statt, das damals als Konzert- und Veranstaltungsplatz im Zentrum von Weißenburg eröffnet wurde.

Brauchtum

Das Weißenburger Adventsingen war von jeher eine ruhige, beschauliche, dem bodenständigen Brauchtum und dem hiesigen Dialekt verpflichtete Veranstaltung, die alljährlich am Samstag vor dem ersten Adventsonntag stattfand.

In der Regel war es so, dass dabei vier Klangkörper zu hören waren: ein Posaunenchor, ein Sängerchor, eine Stubenmusik und ein Drei-/Viergesang. Die Gruppen kamen aus der näheren Umgebung der Stadt und später auch aus größeren Städten des Umlandes bis hinein nach Nürnberg.

Organisation

Begleitet wurden Sänger und Musikanten von Geschichten, die Dieter Rieß – der ehemalige Organisator des Adventsingens – zum großen Teil auch in fränkischer Mundart vortrug. Alle fünf Jahre las er seine Weihnachtsgeschichte, „Di ganza Weihnachtsgschichd“, die das Weihnachtsgeschehen vom Weggang aus Nazareth bis zur Rückkehr aus Ägypten dorthin beinhaltet, in der Mundart des Weißenburger Landes.

Mehr als 90 Chöre und Musikgruppen verschiedensten Genres traten im Laufe der Jahre auf, weit über 10.000 Zuhörer fanden sich ein.

Das Weißenburger Adventsingen galt unter den beteiligten Sängern und Musikanten als ein Markt des Kennenlernens. Unter den Beteiligten und beim Publikum galt das Weißenburger Adventsingen als stilvolle Einstimmung in die Advents- und Weihnachtszeit.

Weblinks