Weißenburger Marktplatz: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Der Weißenburger '''Marktplatz''' grenzt an das [[Gotisches Rathaus|Gotische Rathaus]], die [[Friedrich-Ebert-Straße]] und die [[Judengasse]]. Am Marktplatz befinden sich unter anderem das [[Neues Rathaus|Neue Rathaus]] sowie zahlreiche Geschäfte und Gasthäuser. Samstags findet im Sommer der Wochenmarkt statt, im Mai wird hier der Maibaum aufgestellt, in der Advents- und Weihnachtszeit steht an der gleichen Stelle der Christbaum, unter dem der neuntägige Weihnachtsmarkt stattfindet. außerdem werden zahlreiche kleinere und größere Veranstaltungen im Laufe des Jahres am Marktplatz abgehalten.
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Der '''Weißenburger Marktplatz''' grenzt an das [[Gotisches Rathaus|Gotische Rathaus]], die [[Friedrich-Ebert-Straße]] und die [[Judengasse]].
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Am Marktplatz befinden sich unter anderem das [[Neues Rathaus|Neue Rathaus]] sowie zahlreiche Geschäfte und Gasthäuser. Samstags findet im Sommer der Wochenmarkt statt, im Mai wird hier der Maibaum aufgestellt, in der Advents- und Weihnachtszeit steht an der gleichen Stelle der Christbaum, unter dem der neuntägige Weihnachtsmarkt stattfindet. Außerdem werden zahlreiche kleinere und größere Veranstaltungen im Laufe des Jahres am Marktplatz abgehalten.
  
 
Am Marktplatz wurden früher Kriminelle bestraft. Auch der Pranger befand sich hier.<ref>[[Ulf Beier|BEIER Ulf]]: Von der Höll- zur Paradeisgasse, Straßen- und Wohnstättennamen in Weißenburg, 2. Auflage, Weißenburg 2000, S. 93; dort auch weitere Einzelheiten</ref>  
 
Am Marktplatz wurden früher Kriminelle bestraft. Auch der Pranger befand sich hier.<ref>[[Ulf Beier|BEIER Ulf]]: Von der Höll- zur Paradeisgasse, Straßen- und Wohnstättennamen in Weißenburg, 2. Auflage, Weißenburg 2000, S. 93; dort auch weitere Einzelheiten</ref>  
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1341 war der Platz unter dem Namen "vom Marckt", im 18. Jahrhundert "Der Marckt" und seit 1822 als "Marktplatz" bekannt.<ref>[[Ulf Beier|BEIER Ulf]]: Von der Höll- zur Paradeisgasse, Straßen- und Wohnstättennamen in Weißenburg, 2. Auflage, Weißenburg 2000, S. 93; dort auch weitere Einzelheiten</ref> Zwischen 1939 und 1945 hieß er ''Adolf-Hitler-Platz''.
 
1341 war der Platz unter dem Namen "vom Marckt", im 18. Jahrhundert "Der Marckt" und seit 1822 als "Marktplatz" bekannt.<ref>[[Ulf Beier|BEIER Ulf]]: Von der Höll- zur Paradeisgasse, Straßen- und Wohnstättennamen in Weißenburg, 2. Auflage, Weißenburg 2000, S. 93; dort auch weitere Einzelheiten</ref> Zwischen 1939 und 1945 hieß er ''Adolf-Hitler-Platz''.
  
 
== Schweppermannsbrunnen ==
 
== Schweppermannsbrunnen ==
Eine weitere Sehenswürdigkeit neben dem Gotischen Rathaus ist der Schweppermannsbrunnen, der zwischen 1548 und 1549 errichtet wurde. 1685 wurde er erneuert und war damals unter dem Namen "Schöner Brunnen" bekannt.<ref>[https://www.weissenburg.de/sehenswertes/marktplatz_mit_schweppermannsb-3098/ ''Marktplatz mit Schweppermannsbrunnen'' auf der Webseite der Stadt Weißenburg, abgerufen am 17. April 2015]</ref> Auf dem Brunnen steht eine Statue des Feldhauptmannes Seyfried Schweppermann, der aufgrund seiner Tapferkeit in der Schlacht bei Mühldorf 1322 geehrt wird. Die Skulptur wurde 1966 erneuert. Das Original wird im [[Reichsstadtmuseum]] aufbewahrt. Der Brunnen steht unter Denkmalschutz.<ref>[http://geodaten.bayern.de/tomcat/viewerServlets'''/mpsAndDbQuery?data=2279e7e5667e782ea4d5385d60c709c29f6f830447fdf7176b7894c140e5af2b1891b195b9b3b41cf55625d3be9d7dbb74720ee913a75cf3024f0a840a396d8e2f51a772f5449246c35aae9092f9a9158c2c4f5958dc038a03265f8012cc7341cefde9f292800952386f26556d962e55c7058ef66a87cd4803d3f4f07af8f1acefe2a5835b41a0c3190e60f5ba9bda1da2f80ae2ed666bdfe68ddd95bacf2324e03eb280f64e7bc4ca73be3e1765b99fdc09b3a8238904766c8028de5f9f25a14d42a71cae3dd98d40ade259261480ef42ede51da3e8618b97649c040cb7b33664a3e81313bab15fd78d76ece168ab60775364913fc195669b75d5b04af173ae16a7dc93d834556dc169a0ab151f113e20a99193a5b92740293ac91e796e3ca5bf760eff91b866c7925348000c52b858c22966e2bdff5e1c36482ee81d97b00a82a772cf41186ad72e8b5099675b336415830de499f19c0ee22c16887f170a350e943d5fb74bd18653607ecce1176b14 Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege, abgerufen am 17. April 2015]</ref>
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Eine weitere Sehenswürdigkeit neben dem Gotischen Rathaus ist der Schweppermannsbrunnen, der zwischen 1548 und 1549 errichtet wurde. 1685 wurde er erneuert und war damals unter dem Namen "Schöner Brunnen" bekannt.<ref>[https://www.weissenburg.de/sehenswertes/marktplatz_mit_schweppermannsb-3098/ ''Marktplatz mit Schweppermannsbrunnen'' auf der Webseite der Stadt Weißenburg, abgerufen am 17. April 2015]</ref> Auf dem Brunnen steht eine Statue des Feldhauptmannes Seyfried Schweppermann, der aufgrund seiner Tapferkeit in der Schlacht bei Mühldorf 1322 geehrt wird. Die Skulptur wurde 1966 erneuert. Das Original wird im [[Reichsstadtmuseum]] aufbewahrt. Der Brunnen steht unter Denkmalschutz.<ref> Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege, abgerufen am 17. April 2015</ref>
  
 
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Aktuelle Version vom 23. Februar 2018, 18:53 Uhr


Der Weißenburger Marktplatz grenzt an das Gotische Rathaus, die Friedrich-Ebert-Straße und die Judengasse.

Am Marktplatz befinden sich unter anderem das Neue Rathaus sowie zahlreiche Geschäfte und Gasthäuser. Samstags findet im Sommer der Wochenmarkt statt, im Mai wird hier der Maibaum aufgestellt, in der Advents- und Weihnachtszeit steht an der gleichen Stelle der Christbaum, unter dem der neuntägige Weihnachtsmarkt stattfindet. Außerdem werden zahlreiche kleinere und größere Veranstaltungen im Laufe des Jahres am Marktplatz abgehalten.

Am Marktplatz wurden früher Kriminelle bestraft. Auch der Pranger befand sich hier.[1]

1341 war der Platz unter dem Namen "vom Marckt", im 18. Jahrhundert "Der Marckt" und seit 1822 als "Marktplatz" bekannt.[2] Zwischen 1939 und 1945 hieß er Adolf-Hitler-Platz.

Schweppermannsbrunnen

Eine weitere Sehenswürdigkeit neben dem Gotischen Rathaus ist der Schweppermannsbrunnen, der zwischen 1548 und 1549 errichtet wurde. 1685 wurde er erneuert und war damals unter dem Namen "Schöner Brunnen" bekannt.[3] Auf dem Brunnen steht eine Statue des Feldhauptmannes Seyfried Schweppermann, der aufgrund seiner Tapferkeit in der Schlacht bei Mühldorf 1322 geehrt wird. Die Skulptur wurde 1966 erneuert. Das Original wird im Reichsstadtmuseum aufbewahrt. Der Brunnen steht unter Denkmalschutz.[4]

Fußnoten

  1. BEIER Ulf: Von der Höll- zur Paradeisgasse, Straßen- und Wohnstättennamen in Weißenburg, 2. Auflage, Weißenburg 2000, S. 93; dort auch weitere Einzelheiten
  2. BEIER Ulf: Von der Höll- zur Paradeisgasse, Straßen- und Wohnstättennamen in Weißenburg, 2. Auflage, Weißenburg 2000, S. 93; dort auch weitere Einzelheiten
  3. Marktplatz mit Schweppermannsbrunnen auf der Webseite der Stadt Weißenburg, abgerufen am 17. April 2015
  4. Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege, abgerufen am 17. April 2015